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Schlafprobleme – was tun? Schlaflosigkeit verstehen und überwinden.

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Hast Du schon einmal nachts im Bett gelegen und Dich hin und her gewälzt, obwohl Du müde warst? Oder wachst Du mitten in der Nacht auf und kannst nicht mehr einschlafen? Du bist nicht allein. Laut National Sleep Foundation haben 30 bis 40 % der Erwachsenen irgendwann Schlafprobleme. Wenn Du Dich fragst, Schlafprobleme was tun, Ursachen von Schlafproblemen, warum kann ich nicht schlafen oder warum wache ich um 3 Uhr nachts auf, findest Du hier die häufigsten Ursachen von Schlafproblemen und praktische Tipps, um Schlafprobleme natürlich zu lösen.

Inhaltsverzeichnis

Schlafprobleme: Was ist Schlaflosigkeit?

Schlaflosigkeit (Insomnie) ist eine Schlafstörung, bei der Du Schwierigkeiten hast einzuschlafen, durchzuschlafen oder zu früh aufwachst und nicht mehr einschlafen kannst. Sie kann akut (ein paar Tage oder Wochen) oder chronisch (Monate oder Jahre) sein.

Akute Schlafprobleme werden oft durch Stress, neue Lebenssituationen oder Umweltfaktoren wie Lärm ausgelöst. Chronische Schlafprobleme entstehen häufig durch zugrunde liegende Erkrankungen wie Angst, Depression oder chronische Schmerzen.

Schlafprobleme: 7 häufige Ursachen

Hier sind die 7 häufigsten Ursachen von Schlafproblemen:

Ursache Wie sie den Schlaf beeinflusst
Stress Stress ist eine der häufigsten Ursachen akuter Schlafprobleme. Der Körper schüttet Hormone aus, die das Einschlafen und Durchschlafen erschweren.
Angst Angst kann zu innerer Unruhe führen, auch wenn Du eigentlich entspannt sein möchtest.
Depression Depression stört den Schlafrhythmus und lässt Dich morgens unruhig aufwachen.
Chronische Schmerzen Rückenschmerzen oder Arthritis machen es schwer, eine bequeme Position zu finden.
Medizinische Erkrankungen Asthma, Reflux oder Parkinson können den Schlaf stören.
Medikamente Bestimmte Antidepressiva oder Schmerzmittel beeinträchtigen den Schlaf.
Lebensgewohnheiten Spät ins Bett gehen, Fernsehen oder Handy im Bett – klassische Auslöser von Schlafproblemen.

Tipps gegen Schlafprobleme und für erholsamen Schlaf

Hier sind praktische Maßnahmen, mit denen Du Schlafprobleme was tun und Deinen Schlaf deutlich verbessern kannst:

  1. Feste Schlafzeiten einhalten
    Gleiche Bett- und Aufstehzeit jeden Tag, auch am Wochenende. Begrenze Nickerchen und führe ein Schlaftagebuch.
  2. Das Schlafzimmer optimieren
    Kühl, dunkel und ruhig – die Körpertemperatur muss sinken. Nutze eine Seidenschlafmaske und einen Seidenkissenbezug.
  3. Bildschirme reduzieren
    Blaues Licht unterdrückt Melatonin. Mindestens eine Stunde vor dem Schlafengehen keine Bildschirme.
  4. Stimulanzien vermeiden
    Weniger Koffein, Nikotin und Alkohol am Abend.
  5. Essen zur richtigen Zeit
    Keine schweren oder scharfen Mahlzeiten kurz vor dem Schlafengehen.
  6. Regelmäßig bewegen
    Tageslicht und Sport reduzieren Stress und fördern guten Schlaf.
  7. Entspannungstechniken anwenden
    Atemübungen, Meditation oder progressive Muskelentspannung helfen bei Schlafprobleme bei Stress.
  8. Wach im Bett?
    Aufstehen, leise Musik hören oder lesen, bis Du müde wirst.
  9. Professionelle Hilfe holen
    Bei chronischen Schlafproblemen zum Arzt oder Schlaf-Spezialisten gehen.

Schlafstörungen, die guten Schlaf verhindern

Zu den häufigsten Schlafstörungen gehören Schlaflosigkeit, Schlafapnoe, Restless-Legs-Syndrom, Narkolepsie, Parasomnien und Störungen des circadianen Rhythmus.

Schlafapnoe-Symptome – diese Ursachen halten Dich wach

Schlafapnoe-Symptome sind lautes Schnarchen, Atempausen, Tagesmüdigkeit und morgendliche Kopfschmerzen. Viele fragen sich warum wache ich um 3 Uhr nachts auf – Schlafapnoe ist oft die versteckte Ursache.

Die Wissenschaft hinter Schlafproblemen

Die folgenden Studien haben maßgeblich zum Verständnis von Ursachen, Folgen und Behandlungen von Schlafproblemen beigetragen.

Psychologische und verhaltensbezogene Zusammenhänge

Cognitive Behavioral Therapy (CBT) ist die wirksamste Behandlung bei chronischen Schlafproblemen.

Depressive und Angststörungen

Chronische Schlafprobleme gehen oft mit Depressionen und Angststörungen einher.

Subjektive vs. objektive Schlafqualität

Betroffene überschätzen häufig die Schwere ihrer Schlafprobleme.

Pittsburgh Sleep Quality Index

Ein zuverlässiges Tool zur Beurteilung der Schlafqualität.

Negative Glaubenssätze über Schlaf

Menschen mit Schlafproblemen haben oft negativere Einstellungen zum Schlaf.

Tagesmüdigkeit, Reizbarkeit und Konzentrationsprobleme

Die typischen Folgen von Schlafproblemen sind Tagesmüdigkeit, Reizbarkeit und Konzentrationsstörungen.

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Für schnelle Tipps bei akuten Schlafproblemen lies unseren Besser schlafen Guide. Für langfristig erholsamen Schlaf schau Dir den Gut schlafen Guide an.

Quellen:

  1. Morin, C. M., Bootzin, R. R., Buysse, D. J., Edinger, J. D., Espie, C. A., & Lichstein, K. L. (2006). Psychological and behavioral treatment of insomnia: update of the recent evidence (1998-2004). Sleep, 29(11), 1398-1414.

  2. Ohayon, M. M., & Roth, T. (2003). Place of chronic insomnia in the course of depressive and anxiety disorders. Journal of psychiatric research, 37(1), 9-15.

  3. Lichstein, K. L., Riedel, B. W., & Lester, K. W. (1999). The sleep of insomniacs: a comparison of objective and subjective measures of sleep. Sleep, 22(7), 970-979.

  4. Buysse, D. J., Reynolds, C. F., Monk, T. H., Berman, S. R., & Kupfer, D. J. (1989). The Pittsburgh Sleep Quality Index: a new instrument for psychiatric practice and research. Psychiatry research, 28(2), 193-213.

  5. Morin, C. M., Stone, J., Trinkle, D., Mercer, J., & Remsberg, S. (1993). Dysfunctional beliefs and attitudes about sleep among older adults with and without insomnia complaints. Psychology and aging, 8(3), 463-467.

  6. Harvard Medical School: Sleep & Health Program

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