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Warum wache ich mit Kopfschmerzen auf?

Moonchild® Sustainable Silk Pillowcase

12 echte Gründe für Deine Morgen Kopfschmerzen (und wie Du sie stoppst)

Wenn Du Dir schon mal gedacht hast: „Warum wache ich schon wieder mit Kopfschmerzen auf?“ – Du bist nicht allein. Millionen Menschen leiden unter Morgenkopfschmerzen und starten mit diesem fiesen Pochen in den Tag. Die gute Nachricht: In den meisten Fällen gibt es eine klare, behebbare Ursache.

Die 12 häufigsten Ursachen für Kopfschmerzen am Morgen

  1. Schlafapnoe & Atemaussetzer
    Die medizinisch häufigste Ursache. Wenn Du nachts immer wieder aufhörst zu atmen, sinkt der Sauerstoffgehalt, die Blutgefäße im Gehirn weiten sich → klassischer dumpfer Kopfschmerz beim Aufwachen.
  2. Dehydration (Flüssigkeitsmangel)
    Beim Schlafen verlierst Du Wasser (vor allem bei Mundatmung oder Schnarchen). Schon leichte Dehydration lässt das Gehirn minimal „schrumpfen“ und löst Schmerzrezeptoren aus.
  3. Zähneknirschen (Bruxismus)
    Nächtliches Pressen oder Knirschen überlastet die Kiefermuskulatur und strahlt direkt in Schläfen und Stirn aus.
  4. Falsche Schlafposition oder Kissen
    Ein zu hohes, zu flaches oder altes Kissen zwingt Deinen Nacken in eine unnatürliche Position → Spannungskopfschmerzen am Morgen.
  5. Niedriger Blutzucker
    Mehr als 8 Stunden ohne Essen können den Blutzuckerspiegel senken – besonders nach leichtem Abendessen oder spätem Sport.
  6. Alkohol oder Kater
    Alkohol entwässert und stört den REM-Schlaf → klassischer „Wein-Kopfschmerz“ am nächsten Morgen.
  7. Koffein-Entzug
    Tägliche Kaffeetrinker*innen bekommen beim nächtlichen „Entzug“ erweiterte Blutgefäße und Kopfschmerzen.
  8. Stress & nächtliche Cortisol-Spitzen
    Hoher Stress = verspannte Muskeln + schlechter Schlaf = Du wachst mit Spannungskopfschmerzen auf.
  9. Nebenhöhlenprobleme oder Allergien
    Im Liegen sammelt sich Schleim, der Druck erzeugt – morgens am stärksten spürbar.
  10. Medikamentenübergebrauch (Rebound-Kopfschmerzen)
    Schmerzmittel öfter als 2–3 Tage pro Woche können paradoxerweise tägliche Morgenkopfschmerzen auslösen.
  11. Bluthochdruck
    Unbehandelter Bluthochdruck zeigt sich oft durch Hinterkopfkopfschmerzen, die morgens am schlimmsten sind.
  12. Schlafstörungen (zu wenig, zu viel oder unruhiger Schlaf)
    Sowohl zu wenig (<6 Std.) als auch zu viel Schlaf (>9 Std.) sind bewiesene Kopfschmerz-Trigger.
Schneller Selbst-Check: Verschwinden Deine Morgenkopfschmerzen innerhalb von 30–60 Minuten nach dem Aufstehen und Bewegen? Dann sind meist Dehydration, Verspannung oder Zähneknirschen schuld. Bleiben sie den ganzen Tag oder wecken Dich sogar? Dann eher Schlafapnoe oder Clusterkopfschmerz.

So wirst Du Morgen Kopfschmerzen los – bewährte Tipps & Hausmittel

✓ Direkt nach dem Aufwachen 0,5 Liter Wasser trinken (Flasche ans Bett stellen)

✓ Ein stützendes Kissen wählen, das zu Deiner Schlafposition passt (Seitenschläfer brauchen dickere Kissen)

✓ Die passende Matratze für Deine Bedürfnisse wählen

✓ Feste Schlafens- und Weckzeiten – auch am Wochenende

✓ 3 Stunden vor dem Schlafengehen keinen Alkohol und keine schweren Mahlzeiten

✓ Bei Zähneknirschen eine Knirscherschiene (Apotheke oder Zahnarzt)

✓ Bei Nebenhöhlenproblemen das Kopfende leicht erhöht schlafen

✓ Bei lautem Schnarchen & Tagesmüdigkeit Schlafapnoe abklären lassen

✓ Morgens erst Wasser, dann sanfte Nacken-Dehnübungen, danach Kaffee

Du wachst trotzdem fast jeden Morgen mit Kopfschmerzen auf?
Ignoriere das nicht. Tägliche Morgenkopfschmerzen können ein frühes Warnsignal für Schlafapnoe, Bluthochdruck oder andere behandelbare Erkrankungen sein. Sprich am besten bald mit Deinem Arzt oder einer Schlafspezialistin.

Wann Du unbedingt zum Arzt gehen solltest

Sofort ärztlichen Rat einholen bei:

  • Plötzlich einschießenden „Donnerschlag“-Kopfschmerzen
  • Kopfschmerzen mit Erbrechen, Sehstörungen oder Verwirrtheit
  • Neuen Kopfschmerzen nach dem 50. Lebensjahr
  • Kopfschmerzen, die im Liegen schlimmer werden

Medizinisch geprüft & aktualisiert November 2025.
Dieser Beitrag dient nur der Information und ersetzt keinen ärztlichen Rat.

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